Offener Hessencup Poomsae

Am 24.03.2013 traten sieben Sportler des Taekwondo Verein Walluf die Reise nach Wiesbaden zum Offenen Hessencup Poomsae an. In diesem Jahr, war das Turnier mit weit mehr als 200 Startern aus sechs verschiedenen Bundesländern und der Schweiz sowohl qualitativ, als auch quantitativ sehr gut besetzt. Jonas Heinbokel qualifizierte sich in der Klasse Jugend männlich -13 Jahre LK3 souverän für das Finale der besten acht. Vor dem Finale lag er sehr aussichtsreich auf dem zweiten Platz. Aufgrund einer kleinen Unsicherheit in einer der Finalformen, verlor er leider den schon sicher geglaubten Podestplatz und rutschte auf einen undankbaren vierten Platz. Mit etwas mehr Sicherheit, wäre an diesem Tag locker eine Medaille fällig gewesen. In der nächst älteren Klasse, der Jugend männlich -17 Jahre LK3, war mit Nils Körner ebenfalls ein Wallufer Sportler am Start. Nils konnte seine guten Leistungen aus dem letzten Jahr bestätigen. Bis zum Ende lieferte er sich mit seinem Kontrahenten aus Schierstein ein Kopf an Kopf Rennen um den Sieg. Leider hatte Nils hauchdünn das Nachsehen. Der Abstand zwischen ihm und dem erstem Platz betrug am Ende weniger als 0.1 Punkte. Doch auch mit der Silbermedaille kann Nils durchaus zufrieden sein. Kurz vor der Mittagspause war noch Laura Haust in der Klasse Jugend weiblich -17 Jahre LK2 am Start. Durch eine gut vorgetragene Form in der ersten Runde sicherte auch sie sich einen Platz im Finale der besten acht. In diesem Finale hatte sie es gegen die teilweise viel älteren Sportlerinnen sehr schwer, doch sie schlug sich wacker und belegte am Ende einen respektablen sechsten Platz.
Nach der Mittagspause waren die Erwachsenensportler, in der Klasse der Schwarzgurte (LK1) an der Reihe. Dagmar Müller zeigte sich gewohnt technisch sicher. Sie konnte durch sauber und dynamisch vorgetragene Formen, die Konkurrenz in ihre Altersklasse distanzieren und belegte souverän den ersten Platz. Somit sicherte sie dem Taekwondo Verein Walluf, an diesem Tag die erste Goldmedaille. Doch es sollte nicht die letzte sein, denn auch Beate Hiller und Heinz Jürgens konnten in ihren jeweiligen Altersklassen überzeugen. Sie zeigten sich beide in sehr guter Form und konnten die Wallufer Medaillenausbeute um zwei Goldmedaillen erweitern. Als letzter Wallufer Sportler war Benedict Linz in seiner Altersklasse am Start. Zu der gewohnten Konkurrenz aus Hessen gesellten sich noch drei Sportler aus Bayern und einer aus der Schweiz. Die Medaillenränge waren daher sehr hart umkämpft. Doch Benedict konnte in diesem Kampf sehr gut mitmischen. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag, für die Vergabe der Medaillenplätze. Benedict belegte hinter dem Konkurrenten aus Bayern einen zweiten Platz und platzierte sich hiermit als bester hessischer Sportler in dieser Klasse. Für Walluf sprangen somit am Ende drei Gold- und zwei Silbermedaillen heraus.